Phase zwei @home
Airrohr 25 - Ein Projektbericht
Strom und Internet sind zu Hause kein Problem. Das Airrohr läuft und liefert Daten zur sensor community. Ich möchte die Daten aber auch selbst sammeln und auswerten. Wir hatten das schon probiert, waren aber an der InfluxDB gescheitert. Und zu unserem programmiertechnischen Unvermögen kam auch eine Änderung der Lizenzpolitik, die am Ende gegen Influx sprach. Mit KI-Unterstützung habe ich jetzt eine PostgreSQL installiert und als Server verwende ich einen Raspi4. Die DB liegt dort und die Daten werden mit Python-Scripten aufgearbeitet und an ein Dashboard geschickt.

Externe Daten
Neben dem Einrichten und Betreiben wollte ich die Daten auch auswerten. Was hat Einfluss auf die Feinstaubmenge? Zwei der wichtigsten Einflussfaktoren sind Wind (Windrichtung und Windstärke) und Niederschlag. Beides kann ich mit meinem Aufbau nicht erfassen. Also habe ich mir über open meteo weitere Daten besorgt. Open meteo bietet eine kostenlose API für eine bestimmte Menge von Abrufen täglich. Die Daten landen jetzt auch in der PostgreSQL.
Der Wochenbericht
Nachdem ich die ersten Tage im Stundentakt auf mein Dashboard geschaut habe, wurde das aber bald langweilig. Stattdessen habe ich mich entschlossen einen Wochenbericht zu erstellen. Es gibt eine Zusammenfassung der letzten sieben Tage, die jeden Montag 8.00 Uhr verschickt wird. Ich habe dabei erfahren, dass man bei google-mail einen Account für eine App einrichten kann und getrennt von seinem eigenen Account E-Mails verschicken kann - kein Aufwand.
Nebenbei hatte ich noch einige Ausfälle bemerkt, was mich zu einem Monitoring gebracht hat. In einem groben 6-h-Takt wird geprüft, ob der Sensor noch erreichbar ist, Daten liefert und die DB noch läuft. Falls da etwas passiert, bekomme ich ebenfalls eine E-Mail.
Und hier geht’s zum ersten Teil des Airrohr-Projekts