Ein Mysterium, das nicht gelöst werden konnte

Vor einer Woche habe ich hier beschrieben, wie ein iMac von 2011 nach einigem Ringen mit dem radeon-Treiber, einer amdgpu-Blacklist und einem denkwürdigen USB-Kabel wieder sauber unter Linux Mint lief. Voller Beschleunigung, mit regelbarer Helligkeit. Ein gutes Ende.

Diese Geschichte hat kein gutes Ende. Sie hat ein funktionierendes Ende — was nicht dasselbe ist.

Der Abend, an dem es kippte

Ich habe einen Film geschaut. Vollbild. Irgendwann, nach einiger Zeit, wurde der Bildschirm schwarz, und der Rechner nahm keine Eingabe mehr an. Kein Mauszeiger, keine Tastatur, nichts. Hart ausschalten war die einzige Option.

Beim nächsten Start blieb er hängen. Schwarzer Schirm, keine Eingabe, kein SSH. Der iMac war weg.

Der Verdacht, der sich nicht bestätigte

Die naheliegende erste Vermutung: ein Energiespar- oder Screensaver-Vorgang, der das Panel abschaltet und beim Aufwecken nicht sauber zurückkommt.

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MacBook Pro Akku

Ein Nachsatz zum MacBook Pro

Akku-Wechsel beim alten MacBook Pro habe ich gemacht. Vorher habe ich den alten Akku geprüft. Akku-Health noch bei 74%. Gar nicht schlecht. Es waren nur 311 Ladezyklen verzeichnet. Ziemlich wenig. Wahrscheinlich wurde das MacBook tatsächlich wenig benutzt und dann eben in sehr gutem Zustand weiter verkauft. Das bestärkt mich am Ende noch das MacBook weiter zu benutzen.

Das neue Akku habe ich bei ifixit bestellt. Ilke sagt: Bestellt bei ifixit. Und dann habe ich das gemacht - ich würde ja auch nicht mit dem Papst diskutieren oder mit Jack Norris. Akku und Werkzeug knapp 75 Euro, war in fünf Tagen da. Anleitung zum Einbau auf der Website von ifixit. Hat keine 20 Minuten gedauert.

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Ein MacBook Pro von 2011, Linux Mint und der falsche WLAN-Treiber

Nach dem iMac von 2011 war das nächste alte Apple-Gerät dran. Diesmal ein Notebook — von mir aus Gewohnheit als „PowerBook" bezeichnet, was schon der erste Denkfehler war. Die Geschichte ist kürzer als die des iMac und fast langweilig. Fast. Denn am Ende stand ein Haken, auf den man nur kommt, wenn man dem System nicht glaubt.

Die Ausgangslage

Das Gerät meldet sich als MacBookPro8,1: das 13"-MacBook-Pro von Ende 2011, Intel Core i5-2435M mit 2,4 GHz, 8 GB RAM. Also kein PowerPC-PowerBook, sondern ein ganz normaler x86-Mac — weshalb Linux hier grundsätzlich problemlos läuft. Und, angenehm im Vergleich zum iMac: nur eine GPU, die integrierte Intel HD 3000. Kein zweiter Grafikchip, keine ans falsche Panel verdrahtete Radeon, kein nomodeset-Drama. Der i915-Treiber übernimmt, fertig.

Ich hatte hier auch schon einmal den OpenCore Legacy Patcher ausprobiert, das funktioniert. Aber macht die Maschine todeslangsam. Allein das Booten dauert zwischen 3 und 5 Minuten. Und ein Update, ist ein Job für mehrere Stunden.

Der Linux-Live-Stick bootete sauber in den Desktop. Die Installation dagegen brach ab.

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Ein iMac von 2011, Linux Mint und ein Trackball-Kabel

Der iMac 27" von Mitte 2011 steht seit Jahren herum. Apple hat ihn längst abgeschrieben, macOS bekommt er keins mehr. Also: Linux Mint drauf. Was folgte, war eine Woche Fehlersuche mit mehreren falschen Fährten, einem Hardware-Defekt-Verdacht, der sich in Luft auflöste, und einer Ursache, auf die niemand kommt.

Die Ausgangslage

iMac12,2, Intel Core i7-2600, dazu zwei GPUs: die integrierte Intel HD 3000 und eine AMD Radeon HD 6970M. Wichtig für alles Weitere, und eine Eigenheit dieser Baureihe: Apple hat das interne Panel nur an die Radeon verdrahtet. Die Intel-GPU treibt den eingebauten Bildschirm nicht an. Wer die Radeon abschaltet, sitzt vor einem dunklen Gerät.

Der Live-USB-Stick bootete nur im Kompatibilitätsmodus, also mit nomodeset. Die Installation lief durch — und danach: schwarzer Bildschirm. Ein klassisches Henne-Ei-Problem. Ohne Treiber kein Bild, mit Treiber kein Bild.

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